Architektur F’Groden

Die Bauernschaft Fedderwardergroden umfasste auch Häuslingshäuser entlang der Posener Strasse, damals Grodenweg, eines Deichzuges der den südlichen Teil des Fedderwarder Grodens bereits 1500 abschloß. Hier lag auch südlich der Posener Strasse zwischen heutigem Hohensalzaer Weg und Bromberger Straße die Mühle der Bauernschaft Fedderwardergroden.

Heinrich Oldewage verzeichnete 1967 im heutigen Gebiet von Fedderwardergroden zahlreiche Hofstellen und Wurten Sie hießen: Finkenburg, Irps, Hörn, Kreuzweg, Ramina, Klein-Ramina, Jordan, Himmelreich, Daun, Schönengroden, Mitteldeich, Coldehörn, Keelköpken, Kreuzelwerk, Altona usw. usw.

Die Planer von Fedderwardergroden wollten 36/39 ausnahmslos alle Hofstellen und Siedlungswürfe erhalten und einbinden. Viele Stellen wurden jedoch nach dem 2. Weltkrieg abgerissen.

Gustav Bork, hauptbeteiligter Architekt legte am 23.03.1939 Entwürfe vor, die dann im engsten Kreis geprüft wurden. Die architektonischen Leitlinie legte Karl Pfeiffer fest: Die Lebhaftigkeit, die die Häuser und Häuserzeilen haben sollen, dürfe nicht durch willkürliche Änderungen der Elemente der Fassaden zustande kommen. Diese sollen möglichst einheitlich sein und in Anlehnung an das Althergebrachte geformt werden. Die Konstruktion der Fenster und Türen ist durch alte Beispiele gegeben. Die Verhältnisse der Fenster der verschiedenen Häuser müssen aufeinander abgestimmt werden.

Am 28. 06. 1940 wurden die ersten Wohnungen in der Weichselstrasse 43 bezugsfertig. Im Dachgeschoß zog Richard Mathias als erster Fedderwardergrodener Jademieter ein. Ende 1940 waren erst 369 Wohnungen von geplanten 4.100 fertiggestellt.

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